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Dresden

aus DER SPIEGEL 48/1996

steht weit vor allen anderen ostdeutschen Städten in dem Ruf, Weltläufigkeit und Flair zu haben. Bei einer Untersuchung des Leipziger Instituts für Marktforschung im Auftrag des SPIEGEL (Nr. 41/1996) nannte mehr als ein Viertel der Befragten die Elbmetropole als diejenige unter den 20 größten Ost-Städten, die sie jungen Leuten aus ihrer eigenen Stadt am ehesten als neuen Wohnsitz empfehlen würden - mit großem Abstand vor Leipzig, Potsdam und Rostock. Obwohl Dresden auch nach den ojektiven Daten der Studie einen Spitzenplatz einnimmt, finden die 470 000 Bewohner der sächsichen Landeshauptstadt gern und oft Anlässe zum Nörgeln - sei es über die vielen Staus, sei es über die stickige Luft. Der abschließende Teil der SPIEGEL-Serie berichtet über eine Residenzstadt, die sich als Kuturmetropole von Weltgeltung feiert. Aufbau und Erneuerung aber betreiben die Dresdner am liebsten als Denkmalpflege, zur Freude der Touristen, die in Scharen zu den barocken Prunkbauten an der Elbe pilgern. Wer mehr an die Zukunft denkt, hat es da schwer: 60 Hektar Bauland im Zentrum Dresdens liegen brach.

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Kartenausriß Sachsen -Lage Dresden

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