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Briefe

Durch Schwejks beeinträchtigt
aus DER SPIEGEL 14/1981

Durch Schwejks beeinträchtigt

(Nr. 10/1981, Schweiz: SPIEGEL-Korrespondent Jürg Bürgi über seinen Reserverdienst)

Auch im Militärdienst wird man so behandelt, wie man sich aufführt.

Balgach (Schweiz) HANSPETER KUSTER

Die Aussage Bürgis, der Wachtdienst mit Kampfmunition sei »sinnlos, weil sowieso niemand was klauen will ...«, S.10 ist falsch. Gestohlenes Material und entwendete Munition fanden ihren Weg auch in die Bundesrepublik.

Übrigens: Seit der Einführung des Wachtdienstes mit Kampfmunition hat es keinen einzigen Unfall oder Zwischenfall irgendwelcher Art gegeben. Gleichzeitig haben die Diebstähle aus Armeebeständen praktisch aufgehört.

Luzern (Schweiz) HERMANN SUTER Kommando Felddivision 8

Der Bericht Ihres Korrespondenten Jürg Bürgi hat die Schweizer Armee in einem falschen Licht dargestellt. Tatsächlich ist unser Heer eines der verhältnismäßig stärksten auf europäischem Boden. Zusätzlich verleiht der geschilderte periodische »Reservedienst« den Wehrmännern eine ständige Übung an den Waffen. Der Einsatzwert unserer Armee wird höchstens durch »Schwejks« des Typs Bürgi ein wenig beeinträchtigt!

Sumiswald (Schweiz) FRITZ LEHMANN JUN.

Herr Bürgi ist eine Mischung aus George Patton, Alice Schwarzer, Robin Hood, Albert Schweitzer und einem verhinderten Bergbauern, das ganze stark verdünnt, wie sein an Banalität kaum zu übertreffender Artikel auch.

Zollikon (Schweiz) BERNHARD ECKLIN Milizangehöriger

Selten so gelacht!

WOLF METZ Hauptmann der Schweizer Armee

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