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Edmund Hillary,

aus DER SPIEGEL 26/1992

72, Erstbesteiger des Mount Everest aus Neuseeland, beklagte die verlorengegangene Einsamkeit des höchsten Bergs der Erde. »Wo ist der Sinn für Ferne und Abenteuer geblieben?« fragte Hillary auf einer Buchpräsentation in London. Als er vor 39 Jahren zusammen mit seinem Führer Tensing Norgay den Achttausender anging, da hätten sie »niemanden anrempeln« müssen. Jetzt aber gebe es »eine solche Aktivität auf dem Berg, daß riesige Mengen an Müll und Plunder zurückbleiben« (Foto). Grund für die Klage des Erstbezwingers: Inzwischen ist der Andrang von Kraxlern so groß, daß sich an einem einzigen Tag, wie vor wenigen Wochen geschehen, 32 Bergsteiger auf dem Gipfel des Mount Everest einfanden.

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