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BERLINER WAHLKAMPF Eigenes Süppchen

aus DER SPIEGEL 32/2001

Brandenburgs Ministerpräsident Manfred Stolpe (SPD) und sein Stellvertreter, Innenminister Jörg Schönbohm (CDU), machen sich Hoffnung, die Große Koalition in der Hauptstadt durch eigene Wahlkampfeinsätze wiederzubeleben. Dabei verständigten sich die Brandenburger Spitzenpolitiker auf eine Arbeitsteilung: SPD-Mann Stolpe will vor allem im Osten Berlins auftreten, um die PDS zu schwächen; Schönbohm hingegen will fast ausschließlich in West-Berlin Wahlkampf machen, um die Union zu stärken. Von einer Neuauflage der Großen Koalition in Berlin, die Stolpe und Schönbohm mit dieser Taktik erreichen wollen, versprechen sie sich Rückenwind für ihr eigenes Regierungsbündnis. Dagegen könnte eine Berliner SPD-PDS-Regierung, so ihre Befürchtung, auch Auswirkungen auf Brandenburg haben und vor allem in der SPD für Unruhe sorgen. Rein rechnerisch könnte die SPD nämlich schon jetzt in Potsdam mit der PDS regieren.

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