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Ein Held nach Budapest

aus DER SPIEGEL 6/1976

Moskau ist offenbar unzufrieden mit dem moralisch-politischen Zustand seiner Truppen in Ungarn. Im September ersetzte es den Vertreter des Oberkommandos der Warschauer-Pakt-Streitkräfte, Generalleutnant W. K. Andrjuschtschenko durch den »Helden der Sowjet-Union«, Generaloberst Jurij Andrejewitseh Naumenko. Drei Monate später löste der Kreml auch den Befehlshaber der sowjetischen Heeres-. gruppe Sud (offiziell: »in Ungarn vorübergehend stationierte Sowjettruppen"), Generaloberst Boris Petrowitsch Iwanow, ab -- ohne Auszeichnung, Abschiedsempfang oder andere Ehrung. Die Zeitung »Magyar Hirlap« meldete lediglich, der ungarische Parteichef Janos Kádár habe »unlängst« den neuen Befehlshaber der sowjetischen Truppen in Ungarn, den Generalleutnant Fjodor Filippowitsch Kriwda, empfangen.

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