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Eine Milliarde für Moskau

aus DER SPIEGEL 42/1992

Die Bundesregierung will Rußland für die noch lebenden Zwangsarbeiter der Nazizeit eine Milliarde Mark überweisen. Die »freiwillige humanitäre Geste«, die im Bundesfinanzministerium als reine Budgethilfe bewertet wird, will Kanzler Helmut Kohl Mitte Dezember bei seinem Besuch in Moskau bekanntmachen. Rußland hatte in den noch laufenden Verhandlungen ursprünglich einen zweistelligen Milliarden-Betrag gefordert, um die individuellen Ansprüche für die Opfer des Nationalsozialismus abgelten zu können. Die Milliarde wollen sich Rußland, die Ukraine und Belo-Rußland teilen.

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