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»Einen atmenden Leichnam begraben?«

Babys, die ohne Großhirn zur Welt kommen, dienen als »menschliche Ersatzteillager": Ärzte bringen Frauen dazu, solche Kinder auszutragen, damit sie den »hirntoten« Neugeborenen die gesunden Organe entnehmen und sie kranken Empfängern einpflanzen können. Ein weiterer Fall von ärztlicher Hybris? An der Schwelle zu einer neuen Ära der Transplantationsmedizin ist unter Fachleuten ein erbitterter Ethik-Streit entbrannt.
aus DER SPIEGEL 52/1987
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