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ZUWANDERUNG Erleichterung für Top-Kräfte?

aus DER SPIEGEL 16/2007

Der Wirtschaftsflügel der SPD will anders als die Parteispitze den Zuzug ausländischer Fachkräfte nach dem Zuwanderungsgesetz befristet erleichtern. »Bei Facharbeitern und ungelernten Kräften muss es bei den heutigen Beschränkungen bleiben«, so Wirtschaftssprecher Rainer Wend. »Bei akademisch ausgebildeten Spezialisten in der Hightech-Industrie sollten wir aber Ausnahmen zulassen.« Heute dürfen ausländische Spitzenkräfte nur dann in Deutschland eingestellt werden, wenn sie im Jahr mehr als 85 500 Euro verdienen. Wend schlägt wie die Union vor, den Betrag auf 60 000 Euro zu senken. Diese Regelung könne zunächst fünf Jahre lang erprobt werden, so der SPD-Parlamentarier. Jüngst hatten mehrere Unionspolitiker eine stärkere Öffnung des heimischen Arbeitsmarkts gefordert. Führende Sozialdemokraten hatten den Vorstoß abgelehnt. Mehrere Wirtschaftszweige wie etwa die Informationstechnologiebranche klagen, dass es im aktuellen Konjunkturaufschwung nicht genug einheimische Spezialisten für den Fachkräftebedarf gebe.

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