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KRIMINALITÄT Experten zu teuer

aus DER SPIEGEL 44/2000

Das Bundeskriminalamt (BKA) befürchtet, beim Kampf gegen Computerkriminalität wie etwa die Kinderpornografie im Internet ins Hintertreffen zu geraten. BKA-Präsident Ulrich Kersten fordert deshalb mehr Flexibilität bei der Stellenbesetzung. Es sei wünschenswert, »innerhalb des Haushaltsrahmens durch die Zusammenlegung von Planstellen auf dem Arbeitsmarkt konkurrenzfähig zu werden«, sagte Kersten. So könnten beispielsweise zwei normal dotierte Stellen zu einem Top-Gehalt verbunden werden. Das ist jedoch derzeit unmöglich, weil die Zusammensetzung des Stellenplans dem BKA als Behörde genau vorgeschrieben ist. Das BKA soll als Zentralstelle der Länder Dateien verwalten und die Gefahren neuer Technologien ausloten - beispielsweise Betrug bei E-Commerce-Geschäften. Dazu sind Informatiker und Kommunikationsexperten erforderlich. Doch Computerfachleute sind derzeit auf dem Arbeitsmarkt besonders gefragt. Die Gehälter, so Kersten, liegen »weit über den Möglichkeiten der öffentlichen Hand«.

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