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POLIZEI Fahndung per Satellit

aus DER SPIEGEL 2/2003

Die Polizei möchte künftig das satellitengestützte Warnsystem der Bundesregierung für Naturkatastrophen und Terrorangriffe größeren Ausmaßes auch für die Jagd auf Verbrecher nutzen. Erst kürzlich sind die Lagezentren der Innenministerien der Länder in den Kreis der Benutzer aufgenommen worden. Das Warnsystem untersteht der Zentralstelle für Zivilschutz und soll die Bevölkerung schnellstmöglich durch Radio, Fernsehen, Mobilfunk und Internet über bedrohliche Entwicklungen bei Katastrophen, etwa Hochwasser, informieren. Durchsagen können auf Regionen und spezielle Adressaten beschränkt werden. In neun Städten, darunter Karlsruhe, Potsdam, Bochum und Hannover, nutzt die Polizei probeweise bereits das SMS-System im Mobilfunk für die Öffentlichkeitsfahndung; Empfänger sind etwa Bus- und Taxifahrer. Der Versuch soll Mitte des Jahres abgeschlossen und ausgewertet werden. Zukünftig sollen zu Fahndungszwecken sogar Fotos per Handy versendet werden.

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