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Heiko Maas Fauxpas auf Zoom

aus DER SPIEGEL 14/2021
Foto:

Andreas Chudowski / DER SPIEGEL

Peinliche Momente in Videokonferenzen sind schon einigen Politikern in der Pandemie passiert, jetzt erwischte es Heiko Maas, 54. Wegen der Reisebeschränkungen lud der Außenminister zu einer »virtuellen Reise« nach Mali. Mit dabei im Zoom-Format: die Obleute der Parteien im Auswärtigen Ausschuss. In der Videoschalte berichteten zunächst Vertreter der malischen Zivilgesellschaft über die Lage in dem westafrikanischen Land. Nach anderthalb Stunden, der Zeitplan war etwas in Verzug, sollte es weitergehen mit Berichten der EU-Trainingsmission und der UN-Mission Minusma. Der deutsche Botschafter in Bamako sagte, man würde sich gern mit einem Video verabschieden. Darin gehe es um malische Rapmusik, gerade der Dialog mit der Jugend sei ja wichtig. Maas, der offenbar nicht ahnte, dass sein Mikro noch angeschaltet war, sagte daraufhin zu seinen Mitarbeitern: »Aber das Video müssen wir uns jetzt nicht angucken, oder?«

csc
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