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Faxen vom Bildschirm

aus DER SPIEGEL 11/1994

Telefaxe zuckeln nicht nur allein von Faxgerät zu Faxgerät, sondern lassen sich auch papiersparend am PC versenden und empfangen (vorausgesetzt, das Gerät verfügt über ein Telefonmodem). Auf diese Weise werden durch lästige Werbefaxe keine Papierrollen mehr aufgebraucht, der Mist läßt sich gleich am Bildschirm löschen. Zu den ausgefeiltesten Faxprogrammen für den Personalcomputer gehört »Winfax Pro«, das den Fernkopierer am anderen Ende der Telefonleitung so selbstverständlich ansteuert wie den PC-Drucker nebenan. Das Programm verfügt über eine automatische Texterkennung, die ausgewählte Teile eingegangener Telekopien gleich für die Textverarbeitung übersetzt. Eine englischsprachige »Light«-Version von Winfax mit den notwendigsten Grundfunktionen wird im »Systhema Fax Paket« als Shareware angeboten, zusammen mit Win Cover, einem Programm zum Herstellen von Deckblättern für Telekopien. Umständlicher funktioniert »Vipfax« aus der »Goldenen Serie« des Data Becker Verlags. Damit können Telefaxe nicht direkt aus einem beliebigen Programm - etwa einer Schreib-Software - heraus verschickt werden, wie das bei anderen Faxprogrammen möglich ist; die Mitteilungen müssen zuerst auf einer Vipfax-Bildschirmmaske eingetippt werden. *VERLAGSHINWEIS: TITEL: »Winfax Pro« (für PC/Windows) VERLAG: Delrina Software, San Jose, Kalifornien/USA; 280 Mark. TITEL: »Systhema Fax Paket« (für PC/Windows) VERLAG: Rowohlt/Systhema Verlag, München; 24,90 Mark. TITEL: »Goldene Serie: Vipfax« (für PC/Windows) VERLAG: Data Becker, Düsseldorf; 29,80 Mark.

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