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Briefe

FERNSEH-WERBUNG
aus DER SPIEGEL 23/1955

FERNSEH-WERBUNG

(Nr. 20/1955, Fernsehen)

... Wenn Dr. Pleister das Werbefernsehen als angebliche Konkurrenz aus seiner Umgebung verbannt, dann ist das für uns Fernseh-Enttäuschte das Startzeichen zur Forderung: Gebt uns, und sei es zunächst probeweise, ein Werbefernsehen in zusätzlichem Programm.

Heide

WALDEMAR KRAUSE

Den Platz, den Sie im SPIEGEL für das Werbefernsehen verschwendeten, hätten Sie lieber einer gründlichen Kritik der Fernsehprogramme zugestanden haben sollen.

Marburg

WERNER DEMUTH

Herr Dr. Pleister, Sie sind meiner Meinung nach zu streng in der Anlegung des Maßstabes für die Fernsehwerbung ... Irgendeine Marke hat doch nun einmal jede Zigarette, ebenso der Alkohol. Warum also so ängstlich die betreffende Firmenmarke verbergen?

Berlin

AUGUST NOIRET

... Für wirklich zugkräftige Unterhaltung will ich gern etwas Reklame in Kauf nehmen ...

Hamburg

DR. H. WALTERMEIER

Reklame hat im europäischen Funk nichts zu suchen. Überlassen wir diese Errungenschaft den Amerikanern: Zu »Tristan und Isolde« Werbeslogans für Würstchen oder Büstenhalter.

Göttingen

FRIEDRICH JENTSCH

Wenn man sich in Deutschland so sehr nach dem Werbefernsehen sehnt, warum führt man dann nicht nach englischem Muster ein zweites Programm ein, das nur durch die Werbung gestaltet und finanziert wird?

Solingen

HORST POLLNOW

... bringt das Werbefernsehen für viele Künstler eine Brotstätte mehr. Das sollte man auch nicht vergessen.

Hamburg

ALFRED HENKE

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