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aus DER SPIEGEL 24/1994

Tratsch-TV: Der geplante wöchentliche »Star-Report«, im Frühjahr 1993 nach vier Folgen abgesetzt, steht bei RTL unter einem schlechten Stern. Die für September geplante Wiederaufnahme - angeblich bei einem Etatansatz von 35 Millionen Mark - muß Programmchef Marc Conrad aus Mangel an Kontakten für die Show mit Homestories von Stars verschieben. Eingeweihte berichten, es fänden sich nicht genügend Prominente, die RTL-Kameras in die Wohnung lassen. Die Society-Eminenzen, vor allem in den USA, hätten Angst, plötzlich doch mit Bettgeschichten und niederem Tratsch bei RTL auf Sendung zu sein.

Trailer-TV: Den waagerecht geteilten Bildschirm führt der geplante Kabelsender ZAP TV im nächsten Jahr ein. Das »Programm für Programme« präsentiert oben Vorfilme für TV-Sendungen verschiedener Kanäle, unten läuft Videotext mit den Sendezeiten. Werbespots sollen die Kosten, zunächst zehn Millionen Mark jährlich, einbringen. Neben dem bereits im Trailer-Metier aktiven US-Sender Preview Channel sind Versandhauserbe Frank Otto und die Deutsche Fernsehnachrichten Agentur (Rheinische Post) an ZAP beteiligt.

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