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FERNSEHEN Mittwoch, 18. 5.

aus DER SPIEGEL 20/1988

20.15 Uhr. ARD. Die zwei Leben des Mattia Pascal

Marcello Mastroianni in dieser Pirandello-Verfilmung als Schürzenjäger und alternder Filou. Den zweiten Teil dieses Fernsehfilms (Regie: Mario Monicelli) gibt es am Sonntag, dem 22. 5., um 20.15 Uhr.

21.15 Uhr. Nord III. Der Kuß

Mit diesem amerikanischen Stummfilm von 1929 (Regie: Jacques Feyder) geht die Retrospektive mit Filmen von Greta Garbo (Photo) zu Ende, die NDR-Redakteur Hans Brecht verdienstvollerweise wieder ansehbar gemacht hat. Im Anschluß versucht die Berliner Filmautorin Angelika Kettelhack mit Photos, Filmausschnitten und Erinnerungen dem Garbo-Mythos auf den Grund zu gehen.

22.15 Uhr. Südwest III. Dorado (One Way)

Der erste abendfüllende Kinostreifen des Berliner Filmhochschülers Reinhard Münster entstand 1983 und kostete nur knapp 30000 Mark. Dennoch erntete das Melodram - eine verschachtelte, selbstironische Verfilmung über die Verfilmung von Eifersucht - auf einschlägigen Festivals, wie dem in Hof, viel Lob.

22.55 Uhr. ZDF. Kennzeichen D

Themen: Kampf der Geschlechter: die neue Pornodebatte; Nazi-Geschichte und Bundeswehr; die Eduard-Dietl-Kaserne im Allgäu; Jazz-Festival in Dresden.

23.25 Uhr. ZDF. Woyzeck

Der Film (Deutschland, 1979) von Werner Herzog bringt es nicht weiter als eine allerdings hochbesetzte Stadttheateraufführung. Dennoch lohnt die Büchner-Verfilmung, weil Klaus Kinski (Photo, mit Eva Mattes) den Woyzeck nicht als expressionistisches Klischee einer getretenen Kreatur verscherbelt, sondern exakt die Entwicklungsphasen der Figur herüberbringt.

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