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FERNSEHEN Montag, 16. 5.

aus DER SPIEGEL 20/1988

19.30 Uhr. ZDF. Joey

Der deutsche Nachwuchsregisseur Roland Emmerich, der »Spielberg aus Sindelfingen«, hat wie sein großes US-Vorbild einen Heidenspaß an Trivialmythen. So führt der kleine Joey (Photo: Joshua Morell) den Kampf gegen das Böse, das aus einer Puppe herausspricht. Als das rote Spielzeugtelephon klingelt, ist Joeys verstorbener Daddy dran. In seinem zweiten Film (1985) plündert Emmerich bedenkenlos Filme des Gespenstergenres aus, vor allem »E.T.«. Der Zehn-Millionen-Etat tat seinem Film nicht gut: In einer Orgie von Special Effects versinkt die ohnehin mickerige Story.

20.15 Uhr. ARD. Liebling - Kreuzberg

Zum letzten Mal. Neue Folgen gibt's erst 1990.

21.15 Uhr. ZDF. WISO

Themen: Was eine Hausfrau verdient; unbeliebtes Kat-Auto; Wucherzinsen; Arbeitszeitverkürzung.

22.00 Uhr. Nord III. Die Freibeuterin

Im Westernsaloon fliegen mal wieder die Tische und Stühle. Abenteuerfilm mit Marlene Dietrich, John Wayne, Randolph Scott. USA, 1942; Regie: Ray Enright.

23.00 Uhr. ARD. Die Märzakte

Der Film von Peter Gehrig beschwört noch einmal die große Zeit des linken März-Verlages und dessen Gründers Jörg Schröder. Inzwischen mußte die Bücherwerkstatt schließen, das März-Archiv wurde vom Deutschen Literaturarchiv in Marbach übernommen.

23.00 Uhr. RTL plus. 10 vor 11

In Filmregisseur Alexander Kluges neuartigem Kulturmagazin ein 24-Minuten-Porträt der DDR-Schriftstellerin Christa Wolf, die sich über ihr Buch »Kassandra« äußert.

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