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SHOWS Flop in Europe

aus DER SPIEGEL 5/2002

Eine kurze Karriere zeichnet sich für die Europashow »Made in Europe« im Ersten ab: Nachdem gerade mal 2,1 Millionen Zuschauer die erste Folge der 90-minütigen Live-Show mit Désirée Nosbusch sehen wollten, entschieden sich die ARD-Unterhaltungschefs in der vergangenen Woche zu harten Schnitten. »An diesem Sendeplatz, in dieser Form und Länge werden wir das Format nicht fortsetzen«, so ARD-Sprecher Rüdiger Oppers, der »deutliche dramaturgische Schwächen« einräumt. Schon wird über eine Verlegung der Show ins WDR-Regionalprogramm nachgedacht. Auf jeden Fall aber werde das Format, dessen Vorbild in Frankreich seit 1998 erfolgreich läuft, »erheblich überarbeitet und verkürzt«, so Oppers. Mit Moderatorin Nosbusch, die einen Vertrag über sieben Folgen hat, will der Sender aber weiter zusammenarbeiten.

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