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Hausmitteilung Flüchtlinge / Ai Weiwei / Energydrinks

aus DER SPIEGEL 33/2015
Werner, Mittelstaedt

Werner, Mittelstaedt

Foto: JASON FLORIO / MOAS.eu

Dreitausend Menschen, drei Dutzend Toiletten, drei Trinkwasserstellen: Die Flüchtlinge im französischen Calais sind verzweifelt. Europa ist hier, wie die SPIEGEL-Redakteure Nicola Abé, Sven Becker und Christoph Scheuermann erfahren mussten, ein Slum – und bleibt doch Sehnsuchtsort für so viele andere. Zum Beispiel für jene, die auf dem Mittelmeer unterwegs sind, zusammengedrängt auf Holz- oder Schlauchbooten. SPIEGEL-Redakteurin Juliane von Mittelstaedt und der Fotograf Christian Werner fuhren auf einem Schiff von »Ärzte ohne Grenzen« mit und durften erleben, wie 267 Menschen aus einem Boot gerettet wurden, eine gute Nachricht in diesen Tagen. Eine andere lautete, am Mittwoch: Kutter gesunken, vor Libyen, Hunderte Tote. Der SPIEGEL stellt deshalb seine Flüchtlingsserie um und beschäftigt sich in dieser Ausgabe mit dem Drama auf dem Mittelmeer. In der nächsten Woche: das gute Deutschland – wie Bürger den Flüchtlingen helfen. zum Artikel 

Vor vier Jahren hatte Chinas Staatssicherheit den Aktionskünstler Ai Weiwei verschleppt und seinen Pass eingezogen, nun durfte Ai ausreisen. China-Korrespondent Bernhard Zand traf in München auf einen erleichterten und zugleich nachdenklichen Mann. Ai genießt den Sommer mit seiner Lebensgefährtin und seinem Sohn, den er seit einem Jahr nicht mehr gesehen hatte. Und er grübelt über sich als Künstler und Aktivist, dem plötzlich ein zentraler Gegenstand und Gegner fehlt – der Staat, der ihn so lange festhielt, überwachte und kujonierte. »Ai Weiwei hat mit den vergangenen vier Jahren noch lange nicht abgeschlossen«, sagt Zand. »Pekings Schatten sind lang.« zum Artikel 

Panikattacken, Herzrasen, plötzliches Herzversagen – bereits mehrere Teenager sind nach dem übermäßigen Konsum von Energydrinks gestorben. In Litauen darf das Getränk nicht mehr an Minderjährige verkauft werden, in Deutschland beschränkt sich die Politik auf Warnhinweise und Aufklärungskampagnen. »Viele Jugendliche schütten das Zeug literweise in sich hinein«, sagt Redakteurin Antje Windmann, »die Hinweise auf den Getränken interessieren die überhaupt nicht.« Windmann und ihre Kollegen Katrin Elger und Benjamin Knaack wissen nun alles über die Risiken, sie selbst sind nicht in Gefahr: Die süßen Drinks schmecken ihnen nicht. zum Artikel 

Die nächste SPIEGEL-Ausgabe wird wegen des Feiertags Mariä Himmelfahrt bereits am Freitag, dem 14. August, verkauft und den Abonnenten zugestellt. Die digitale Ausgabe ist ab Donnerstag, 18 Uhr, verfügbar.

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