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FUSSBALL Foul beim HSV?

aus DER SPIEGEL 52/1999

Der Sport-Vermarkter Ufa Sports hat sich »einvernehmlich« von seinem PR-Chef Rainer Thumann getrennt und beendet die Zusammenarbeit mit der PR-Agentur Salaction. Hintergrund: Thumann, vor seinem Ufa-Job für Jürgen W. Möllemanns Wirtschaftsberatung Webtec tätig, soll sich in die Personalpolitik des von der Ufa vermarkteten Hamburger SV eingemischt und gemeinsam mit Salaction gegen HSV-Chef Werner Hackmann gearbeitet haben. So wurden offenbar Provokateure engagiert, die bei der HSV-Hauptversammlung gegen eine Satzungsänderung argumentierten, mit der die Installation Hackmanns als bezahlter Vorsitzender möglich wurde. Die Aktionen schlugen fehl. Ufa-Sports-Geschäftsführer Bernd Hoffmann will von den vermeintlichen Alleingängen der PR-Abteilung »nichts gewusst« haben. Die Aktivitäten seien »hoher Eigenverantwortlichkeit« entsprungen. Thumann gab lediglich zu, »Fehler gemacht« zu haben, Salaction wollte sich nicht äußern.

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