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Franz-Josef Strauß

aus DER SPIEGEL 4/1966

Franz-Josef Strauß, 50, CSU-Vorsitzender, nahm die Einladung der Berliner Journalisten, ihren diesjährigen Presseball zu besuchen, an und unterwies die Gastgeber durch ein im »Filser-Brief« -Stil abgefaßtes Schreiben: »Damid sie aber nichd wieder eine bledsinnige Affähre erfinden in der Zeidung, teile ich inen mid, dass ich nichd Sex-uhnd sexig schbiele ... Im Ibrigen halden mir Bayern zu die Berliener durch digg uhn dinn, da gibts nix, aber was sich liebt, das neggd sich uhnd schbass mus sein in dissen traurigen Zeiten, wo mir ahle so schbahren missen uhnd eine Schtunde in der Woche mehr ahrbeiden, damit mir enk Berliener besser unterschtitzen köhnen, weil uns der berliener Bähr schon noch viel liber isd als ein Parieser Gaul, der wo immer so Schbrünge machd, aber mir brauchen hald ein solchernes Bräuross der wo unseren bolitischen Bierwagn ziagt, nichd blos auf dem Oktoberfesd.«

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