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PDS Frauen für Berlin

aus DER SPIEGEL 5/2002

Beim Kampf um den Wiedereinzug in den Deutschen Bundestag setzt die PDS erneut auf Direktmandate - vor allem in Berlin. Falls sie bei der Wahl im September die Fünfprozenthürde nicht überspringen, könnten die Sozialisten bei mindestens drei Direktmandaten im Herbst wieder ins Parlament kommen. Nach dem Wechsel des PDS-Zugpferds Gregor Gysi ins Amt des Berliner Wirtschaftssenators sind nun in erster Linie die roten Frauen gefragt: Neben der Bundestagsabgeordneten Petra Pau, die vom Berliner Bezirk Prenzlauer Berg in den sicheren Gysi-Wahlkreis Marzahn-Hellersdorf wechseln soll, werden voraussichtlich die PDS-Bezirkschefin von Berlin-Lichtenberg, Gesine Lötzsch, und die Ex-Bezirksbürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg, Bärbel Grygier, in den aussichtsreichsten Wahlkreisen antreten. In Berlin-Mitte will PDS-Landeschef Stefan Liebich gegen Berlins Ex-Bürgermeister Eberhard Diepgen (CDU) gewinnen. Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD), der 1994 und 1998 im direkten Vergleich PDS-Kandidaten unterlag, kann aufatmen: Der für ihn vorgesehene PDS-Rivale Thomas Flierl ist mittlerweile Berliner Kultursenator.

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