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Freiheitsstatue wird renoviert

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aus DER SPIEGEL 11/1984

Für annähernd 40 Millionen Dollar soll die New Yorker Freiheitsstatue überholt werden. Das 93 Meter hohe Bauwerk vor der Südspitze Manhattans ist nicht nur völlig verdreckt, sondern auch baufällig - hundert Jahre nachdem das Standbild in Paris probeweise errichtet und dann den Amerikanern zum Geschenk gemacht wurde. Ein doppelstöckiger, verglaster Fahrstuhl, der in den Sockel eingebaut wird, soll die jährlich zwei Millionen Besucher künftig auf knapp halbe Höhe transportieren. Die restlichen 54 Meter bis zur Aussichtsplattform an der Spitze sollen Touristen weiterhin auf der engen, immerhin mit neuem Handlauf versehenen Wendeltreppe bewältigen. Die aus Stahl und Kupfer errichtete Frauenfigur wird nur einen Notfahrstuhl bergen. Anderweitige Vorschläge des Architektenteams, das die Arbeiten bis zum Jubiläumsjahr 1986 abzuschließen hofft, wurden verworfen. »Noch nach 30 Jahren«, so Chefarchitekt Richard Hayden, »erinnern sich Leute an diese fürchterliche Treppe.« So soll es bleiben.

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