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»FRISCHE LUFT DURCH FREIE PREISE«

»Ungewohnt, unbequem, unzeitgemäß« nennt der Frankfurter Architekt und Städteplaner Wolf Drevermann, 57, seine Vorschläge zur Beseitigung der Parkraumnot In Westdeutschlands Großstädten, die er in einem Aufsatz »Städte, Preise und Gebühren« in den »Blättern für Grundstücks-, Bau- und Wohnungsrecht« (Hermann Luchterhand Verlag) unterbreitete. Drevermann fordert, bei der Verkehrsplanung marktwirtschaftliche Prinzipien anzuwenden: Dort beispielsweise, wo Parkraum fehlt, das Angebot also gering ist, sollen die Parkplatzgebühren von gegenwärtig rund 20 Pfennig je Stunde auf etwa eine Mark erhöht werden. Dann würden sich -- so Drevermann -- genauso wie in der freien Marktwirtschaft das Angebot und die Nachfrage aufeinander einpendeln. Dem Aufsatz Drevermanns ist folgender Auszug entnommen.
aus DER SPIEGEL 16/1967
Wolf Drevermann
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