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FRITZ BURGBACHER

aus DER SPIEGEL 6/1965

FRITZ BURGBACHER

wurde im Mai 1960 Bundesschatzmeister der CDU. Durch weitgespannte Beziehungen in der Wirtschaft - er ist Aufsichtsratsmitglied in 15 Unternehmen - schien der heute 64jährige Kölner Honorarprofessor für Energiewirtschaft besonders prädestiniert, die Parteifinanzen zu sanieren. Der in Mainz geborene Katholik, dessen Eltern mit einem Wocheneinkommen von 20 Mark haushalten mußten, studierte Volkswirtschaft und Staatswissenschaften, war Geschäftsführer von Arbeitgeberverbänden, Bank-Syndikus, selbständiger Steuerberater -und vereidigter Bücherrevisor. 1929 - zur Zeit der OB-Herrschaft Konrad Adenauers - wurde er Vorstandsmitglied der Rheinischen Energie AG, einer Gas-, Wasser - und Elektrizitätswerkgesellschaft in Köln, wo er heute noch residiert. Als CDU-MdB widmet sich Burgbacher vorwiegend der Eigentums-, Mittelstands- und Energiepolitik und ist Mitglied im Europa-Parlament und in der Parlamentarischen Konferenz der Nato. Im März 1960 wurde ihm das Bundesschatzministerium angeboten. Er lehnte ab.

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