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Hausmitteilung G 20 / Furtwängler / Ehrenfreund

aus DER SPIEGEL 28/2017
Brinkbäumer, Trudeau, Hans in Hamburg

Brinkbäumer, Trudeau, Hans in Hamburg

Foto: Axel Martens / Der Spiegel

Gespenstisch leer waren die Straßen vor dem Spiegel-Haus am vergangenen Donnerstag, als die Staatsgäste zum G-20-Gipfel einflogen. Die Polizei hatte Hamburgs Innenstadt weiträumig abgesperrt. Sind die Gesetzeshüter zu weit gegangen? Autor Thomas Darnstädt jedenfalls weist in seinem Kommentar darauf hin, dass Protestkultur »zur Demokratie gehört«. SPIEGEL-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer und SPIEGEL-Online-Chefredakteurin Barbara Hans wiederum redeten im Hamburger Hotel Atlantic mit dem kanadischen Premierminister Justin Trudeau. US-Korrespondent Christoph Scheuermann sprach in Washington mit der Globalisierungskritikerin Naomi Klein, die mehr Courage im Widerstand gegen die Trump-Regierung einfordert. Und Laura Backes, Maik Baumgärtner, Hubert Gude und Gunther Latsch befragten Demonstranten in der Hansestadt. Auch nach Redaktionsschluss am Donnerstag um Mitternacht war ein Team von mehr als 30 Reportern von SPIEGEL ONLINE, SPIEGEL und SPIEGEL TV unterwegs, um den Gipfel und die Proteste dagegen zu beobachten. Der digitale SPIEGEL, erreichbar über die App, wird, falls erforderlich, aktualisiert. zum Artikel 

Wie sehr auch sie in Vorurteilen und Geschlechterklischees gefangen ist, merkte »Tatort«-Kommissarin Maria Furtwängler an Bord eines Flugzeugs. Als sich aus dem Cockpit eine Frauenstimme meldete, so Furtwängler, habe sie reflexartig gedacht: Wie komme ich bloß aus dem Flieger? In der kommenden Woche wird sie eine Studie vorstellen, die das Frauenbild im deutschen Film und TV beleuchtet. Mit Susanne Amann und Alexander Kühn sprach die Schauspielerin, die sich selbst als Feministin bezeichnet, über weibliche Emanzipation und ihre Ehe mit Verleger Hubert Burda. Dass sie einen Kopf größer wirke als dieser, sei bei öffentlichen Auftritten nie ein Problem gewesen – und teils auch ihren High Heels geschuldet: »In Wahrheit sind es nur zwei, drei Zentimeter.« zum Artikel 

Im Laufe der Jahre hat Wissenschaftsredakteur Olaf Stampf viele Forschungsmanager kennengelernt. Typischerweise handelte es sich um ernste, gediegene Männer in grauem Anzug, die ihre Worte sorgsam abwogen und Risiken möglichst vermieden. Als erfrischend anders erlebte er nun die deutsche Raumfahrtchefin Pascale Ehrenfreund bei einer Exkursion auf den italienischen Vulkan Ätna. In der Kraterlandschaft probten ihre Forscher die Landung eines Rovers auf dem Mond. Die gelernte Astrobiologin packte selbst mit an und löste sogar ein künstliches Erdbeben aus. »In ihr kommt immer wieder die begeisterte Wissenschaftlerin durch«, hat Stampf beobachtet. »Ehrenfreund ist es wichtig, nicht zur Bürokratin zu werden.« Stampf beschreibt auch, wie es ihr gelang, als erste Frau an die Spitze einer deutschen Großforschungseinrichtung zu gelangen, und welche Herausforderungen sie dort meistern muss. zum Artikel 

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