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GASTARBEITER.

aus DER SPIEGEL 31/1965

Der westdeutsche

Steinkohlenbergbau findet in europäischen Ländern kaum noch Gastarbeiter. Viele Arbeiter lassen sich zwar in ihrem Heimatland für den deutschen Bergbau anheuern, wandern jedoch dann vorzugsweise in Hüttenwerke ab, um nicht unter Tage arbeiten zu müssen. Die Zechen können ihren Arbeitskräftemangel (rund 20 000 offene Stellen bei insgesamt 320 000 Beschäftigten) nur zum Teil durch Praktikanten aus asiatischen Ländern decken: bis zum Spätherbst soll die Zahl der Koreaner unter Tage von 2000 auf 2500 erhöht werden.

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