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Übertragungsrechte Gebühr für Fußball

aus DER SPIEGEL 22/1996

Leo Kirch will zum Hauptspieler im Kampf um internationale TV-Sportrechte aufsteigen. Der Münchner Medienunternehmer hat sich persönlich in das Wettbieten um die Weltrechte an den Fußball-Weltmeisterschaften in den Jahren 2002 und 2006 eingeschaltet. Dabei kooperiert er mit der Luzerner Firma ISL, die den Erben des fränkischen Sportschusters Dassler gehört und seit vielen Jahren Partner des Fußballverbands Fifa ist. Für die Fernsehrechte am ersten Turnier biete das Duo rund 1,5 Milliarden Mark, heißt es im Fifa-Umfeld. Spiele der deutschen Mannschaft würde Kirch im unverschlüsselten Fernsehen, Live-Spiele anderer Mannschaften aber womöglich nur im Pay-TV ausstrahlen. Härtester Konkurrent Kirchs ist die Organisation EBU der öffentlichen Sender Europas. Um die begehrten Bilder bewirbt sich auch die Schweizer Agentur CWL, an der Kirchs langjähriger Partner Otto Beisheim laut Neue Zürcher Zeitung ein maßgebendes Aktienpaket erworben hat.

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