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Gegendarstellung

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aus DER SPIEGEL 24/1985

In seinem Artikel »Brunei - kurz und bündig«, der sich mit der Auseinandersetzung des Sultans von Brunei und dem Schweizer Flugzeugausrüster Jet Aviation befaßt, stellt der SPIEGEL (Nr. 19/ 85 vom 6. 5. 1985) falsche Behauptungen über uns auf:

1. So heißt es, der Sultan von Brunei habe uns als Anlageberater angestellt. Diese Darstellung ist falsch. Richtig ist, daß wir niemals von dem Sultan angestellt worden sind. Wir haben dem Sultan lediglich in Einzelfällen Rat erteilt, wenn er dies wünschte.

2. Weiter wird behauptet, wir hätten den neuen Jumbojet als schlecht für das Ansehen des Sultans eingestuft. Am 22. August 1984 sei in Zürich ein Fernschreiben eingetroffen, in dem kurz und bündig der Auftrag für den Jumbo annulliert worden sei. Ohne Angabe von Gründen sei auch der Fünfjahresvertrag zum Betrieb der königlichen Luftflotte aufgelöst worden. Dadurch wird der Eindruck erweckt, als wären Fernschreiben und Kündigung durch uns veranlaßt worden. Dieser Eindruck ist falsch. Richtig ist, daß der Vertrag wegen des Jumbojets und der Fünfjahresvertrag bereits annulliert worden waren, bevor der Sultan uns dazu konsultierte.

3. Des weiteren wird die Behauptung aufgestellt, wir seien inzwischen in Ungnade gefallen und hätten uns, so heißt es bei Hofe, am Vermögen des Sultans vergriffen: Wir hätten uns unsere Beratungsdienste etwas zu üppig honorieren lassen. Dies ist falsch. Wir sind nicht in Ungnade gefallen. Bei Hofe ist weder vom Sultan noch irgend jemand anderem eine derartige Äußerung getan worden.

30. Mai 1985

Mohamed und Ali Al-Fayed

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