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Gegendarstellung

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aus DER SPIEGEL 29/1985

In der Titelgeschichte »Lieber auf das erstgenannte Konto« der SPIEGEL-Ausgabe Nr. 26 vom 24. Juni 1985 wird auf S. 84 über mich eine unzutreffende Behauptung aufgestellt. Es heißt dort, der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) habe zur Amtszeit von deren ehemaligem Hauptgeschäftsführer Scholl an Politiker und Beamte Schmiergelder gezahlt; auch führende Mitarbeiter des Bundesgesundheitsamtes (BGA), darunter ich selbst, hätten zu den Beschenkten gehört.

In der SPIEGEL-Ausgabe Nr. 27 vom 1. Juli 1985 wird in dem Artikel »Nicht umsonst« (S. 29) eine vom damaligen BPI-Vorsitzenden Tiefenbacher unterschriebene Liste veröffentlicht, auf der vermerkt ist: »Professor Schnieders Geschenk 1000,- DM«. Ferner wird ein Brief Scholls an Tiefenbacher abgedruckt,

aus dem sich ergeben soll, »daß die Präsentaktion kein Einzelfall war«. Die hierdurch gegen mich erhobenen Vorwürfe sind falsch. Richtig ist demgegenüber, daß ich niemals, sei es von Herrn Scholl oder von Seiten des BPI, 1000,- DM oder andere finanzielle oder sonstige vermögenswerte Zuwendungen entgegengenommen habe. Auch sind mir niemals derartige Geschenke angeboten worden.

Berlin, den 2. Juli 1985 Professor Dr. Bernhard Schnieders (Institut für Arzneimittel des BGA)

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