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Gegendarstellung

aus DER SPIEGEL 52/2009

In der Ausgabe des SPIEGEL vom 19.10. 2009 berichten Sie auf Seite 17 unter der Überschrift »Keimzelle des Terrors« u. a. über mich:

1. Sie schreiben:

Der Deutsch-Syrer (Mamoun Darkazanli)[soll]... Mitte der neunziger Jahre...[für den Chef der Terrororganisation al-Qaida]... das Schiff »Jennifer« gekauft haben.

Dazu stelle ich fest:

Zwar habe ich den Kauf des Schiffes »Jennifer« vermittelt, mir war jedoch nicht bekannt, dass der Erwerber dieses Schiffes der Chef der al-Qaida gewesen sein soll.

2. Sie schreiben weiter:

In Deutschland besaß er (Darkazanli) unter anderem eine Vollmacht für ein Konto des Finanzchefs der Qaida.

Dazu erkläre ich:

Mir ist bis heute nicht bekannt, dass der Inhaber des Kontos der Finanzchef der Qaida war.

3. Sie schreiben:

Wegen des spanischen Haftbefehls im Zusammenhang mit den Anschlägen auf mehrere Nahverkehrszüge in Madrid 2004 mit knapp 200 Toten (kann er Deutschland nicht verlassen).

Dazu stelle ich fest:

Zwar existiert ein spanischer Haftbefehl. Dieser ist jedoch nicht wegen der Anschläge auf mehrere Nahverkehrszüge in Madrid 2004 mit knapp 200 Toten erlassen worden.

Hamburg, 30.11.2009 Mamoun Darkazanli

Der SPIEGEL ist nach Paragraf 11 des Hamburgischen Pressegesetzes verpflichtet, die Gegendarstellung ohne Rücksicht auf ihren Wahrheitsgehalt abzudrucken.

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