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Gegendarstellung

aus DER SPIEGEL 51/1990

Im SPIEGEL Nr. 50 vom 10. Dezember 1990 heißt es in dem Bericht über eine angebliche Stasi-Mitarbeit von Ibrahim (Manfred) Böhme u. a., bei Böhmes und seiner Anwälten Akteneinsicht habe sich außer einer Prozeßakte nicht viel gefunden, insbesondere die entscheidende Karteikarte sei nicht auffindbar gewesen. Kein Wunder, heißt es weiter, diese Karte sei damals im Besitz von Böhmes Anwalt Winfried Seibert aus Köln gewesen.

Dazu stelle ich fest:

Die »entscheidende Karteikarte« wurde bei dieser Akteneinsicht sehr wohl gefunden. Diese Karteikarte war nie in meinem Besitz. Ich besitze lediglich eine mir von der Staatlichen Archivverwaltung in Berlin überlassene Fotokopie dieser Karteikarte.

Köln, den 11.12.1990 Winfried Seibert Rechtsanwalt

RA Seibert hat recht: Die »entscheidende Karteikarte« wurde bei der Akteneinsicht am 30. März 1990 von einem Stasi-Mann nachgereicht. -Red.

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