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Gegendarstellung

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aus DER SPIEGEL 13/1986

Im SPIEGEL Nr. 11/86 vom 10. März 1986 beschäftigen Sie sich auf den Seiten 117 ff. in dem Artikel über den Zusammenbruch der Hamburger Herms Bank unter der Zwischenüberschrift »Die wertlosen Edelsteine des Edelmannes' auf der Seite 122 auch mit mir und dem Kredit, den die Herms Bank mir eingeräumt hatte.

Durch die Zwischenüberschrift und durch die Bezeichnung der Edelsteine als Kienlin-Klunker« wird der Eindruck erweckt, es habe sich um Edelsteine aus meinem Eigentum gehandelt, mit denen ich den Kredit gesichert hätte.

Richtig aber ist, daß die Bank mir die Edelsteine zu einem Drittel des behaupteten Wertes mit der Maßgabe zum Kauf angeboten hatte, die Edelsteine bis zur Gesamthöhe der von ihr genannten Schätzwerte zu kreditieren.

Baden-Baden, den 17. März 1986 Max E. von Kienlin

Daß die Herms Bank ihren Kreditnehmern, eben auch dem Baron von Kienlin, Edelsteine zu weit überhöhten Preisen unterjubelte und sich diese dann zur Kreditsicherung abtreten ließ, war schon in der SPIEGEL-Geschichte beschrieben worden. -Red.

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