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Gegendarstellung

aus DER SPIEGEL 31/1991

Im SPIEGEL Nummer 6 / 45. Jahrgang vom 4. Februar 1991 ist auf Seite 119 ein Beitrag unter der Überschrift »Häufig daneben« enthalten, der unrichtige und mißverständliche Behauptungen enthält, die ich wie folgt richtigstelle:

1. Sie behaupten: »Die Jacken, Blusen oder Hosen . . . locken zumeist nur Kundinnen jenseits der 50; jüngere Frauen machen um die braven Bogner-Boutiquen einen großen Bogen.«

Diese Behauptung ist unwahr. Richtig ist, daß die Mehrheit der Kundinnen zwischen 25 und 45 Jahren alt ist.

2. Sie behaupten: »Statt auf die heute wieder begehrten Klassiker aus den fünfziger Jahren zu setzen, überladen die Münchner ihre Skianzüge mit Gold, Glitter und aufwendigen Applikationen.«

Hierzu stelle ich fest, daß seit dem Jahre 1987 jede Winterkollektion auch Klassiker aus den fünfziger Jahren aufweist.

3. Sie behaupten: »Die auffälligen Overalls kosten in der Regel zwischen zwei- und dreieinhalbtausend Mark.«

Diese Behauptung ist unwahr. Dreiviertel der Overalls meiner Kollektion kosten weniger als DM 2000.

4. Sie schreiben, ich hätte erfahren, daß Kooperationen noch keine Garantie für einen unternehmerischen Erfolg seien; statt der geplanten 15 000 Spezial-Golf mit Bogner-Innenausstattung seien nur 8000 Stück vom Band gelaufen.

Hierzu stelle ich fest, daß der VW-Konzern die Produktionszahl wegen eines Produktionsengpasses auf 8000 Stück reduziert hat, die sämtlichst verkauft worden sind.

München, den 22. April 1991 Willy Bogner

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