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GEHALTSERHÖHUNG.

aus DER SPIEGEL 4/1966

Bundespräsident Heinrich Lübke, der seine Landsleute in der Neujahrsansprache zu Sparsamkeit und Opferbereitschaft ermahnte, wird künftig ein höheres Gehalt bekommen, mehr Aufwand treiben und mehr repräsentieren. Er ließ trotz der angespannten Haushaltslage des Bundes (Lübke: »Krankheit des Wirtschafts- und Finanzwesens") sein Jahresgehalt um acht Prozent auf 117 500 Mark und den Betrag für »außergewöhnlichen Aufwand aus dienstlicher Veranlassung« von 220 000 auf 300 000 Mark anheben; außerdem erhält er eine persönliche Aufwandsentschädigung in Höhe von 120 000 Mark. Insgesamt stieg der Etat Lübkes und seines Bundespräsidialamts für 1966 gegenüber dem Vorjahr von 3,9 auf 8,2 Millionen Mark.

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