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George Graf Moens de Fernig

aus DER SPIEGEL 21/1959

George Graf Moens de Fernig, 59, nach dem Kriege vom damaligen belgischen Prinzregenten Charles in den Adelsstand - mit dem Titel Baron - erhoben, nach der Brüsseler Weltausstellung, die er als Generalkommissar betreute, von König Baudouin mit dem Grafentitel belohnt, erhielt den Auftrag, in Rom die Ziviltrauung des Baudouin-Bruders Fürst Albert von Lüttich

und der Prinzessin Paola Ruffo di Calabria vorzubereiten. Die belgische Linkspresse opponierte gegen die Absicht, die kirchliche Trauung, die vom Papst in der Basilika St. Peter vollzogen werden soll, an die Stelle der in Belgien obligatorischen zivilen Trauung treten zu lassen. Graf Moens soll erreichen, daß neben der kirchlichen Trauungszeremonie, die in Italien als legale Eheschließung gilt, als Ausnahmefall in der belgischen Botschaft in Rom auch eine standesamtliche Trauung vollzogen wird.

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