Zur Ausgabe
Artikel 118 / 129
Vorheriger Artikel
Nächster Artikel

Briefe

Geplärre und Gezerre
aus DER SPIEGEL 35/2000

Geplärre und Gezerre

Nr. 33/2000, Mobilfunk: Zermürbendes Bieter-Gefecht der Handy-Konzerne

Das ist es, wovon Raubritter aller Zeiten geträumt haben müssen: die Luft versteigern! Es musste nur noch die Elektrotechnik erfunden werden und so etwas wie ,,Frequenzen«! In nur gut hundert Jahren stülpte der Staat ein beispielloses Ausbeutungs- und Verschuldungssystem über Abermillionen Menschen. Er kreierte damit den größten Taschen- und Kontodiebstahl aller Zeiten. Vorschlag für das weitere Vorgehen dieses »Vaters« Staat: Der Sonnenschein ist noch umsonst, der besteht auch aus Frequenzen! Nur wer bezahlt, darf in Zukunft noch aus dem Haus.

MELLE (NIEDERSACHSEN) DR. ERICH ENGELBRECHT

Trotz der irrsinnigen Versteigerungssumme bei den UMTS-Lizenzen, die letztendlich ebenso wie die Staatsverschuldungszinsen der Bürger bezahlt, steuert die Bundesrepublik rechnerisch auf einen Staatsbankrott zu. Jedem meiner Mandanten würde ich den Gang zum Konkursrichter empfehlen, wenn er jährlich ein Viertel der Gesamteinnahmen für Schuldzinsen aufbringen müsste, selbst wenn er alle paar Jahre eine Versteigerung veranstaltet.

HAGEN JÜRGEN ORTMÜLLER

STEUERBERATER

Bei der Versteigerung der UMTS-Lizenzen gebärdet sich das Großkapital mit einer Gier, als wäre ihnen das Großhirn amputiert worden. Welch astronomische Summen da plötzlich realisierbar scheinen. Wie peinlich vor der Weltöffentlichkeit im Hinblick auf das Geplärre und Gezerre um die »Peanuts« für die Zwangsarbeiterentschädigung.

DAHLWITZ-HOPPEGARTEN (BRANDENBURG)

DIRK ZAHN

Zur Ausgabe
Artikel 118 / 129
Vorheriger Artikel
Nächster Artikel
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.