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Gerhard Dominowski

aus DER SPIEGEL 6/1964

Gerhard Dominowski, 53, Berliner Autohändler und Insasse des Moabiter Untersuchungsgefängnisses, fungierte in der Besucherzelle des Gefängnis-Pastors als Trauzeuge bei der Eheschließung seines Sohnes Dieter Dominowski, 23, der ebenfalls in Moabit einsitzt. Vater Dominowski ist dort seit dem 9. November 1961 untergebracht, weil er verdächtigt wird, betrügerische Wechselmanipulationen begangen und dadurch die Berliner Thyssen-Bank um ihr gesamtes Aktienkapital in Höhe von 16 Millionen Mark geprellt zu haben (SPIEGEL 48/1961); Sohn Dominowski erwartet im Untersuchungsgefängnis seine Aburteilung für eine Verkehrsstrafsache.

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