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Gerhard Schröder

aus DER SPIEGEL 45/2000

Gerhard Schröder, 56, Bundeskanzler, tat auf seiner Nahostreise einen Missgriff. Beim feierlichen Besuch der Holocaust-Erinnerungsstätte Jad Waschem in Jerusalem sollte Schröder die Ewige Flamme, die zum Gedächtnis der sechs Millionen von den Nazis ermordeten Juden brennt, per Hebel höher schlagen lassen. Stattdessen erlosch die Flamme. Der »peinlichste Fauxpas, den ein deutscher Staatsmann bei einem Israelbesuch begehen kann«, donnerte die »Times«. Die Israelis nahmen die Sache gelassener. Als Ministerpräsident Ehud Barak vergeblich versuchte, das Feuer in Gang zu setzen, sprang ein in Jeans gekleideter Techniker herbei und entfachte die Flamme mit einem Feuerzeug.

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