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»Gestörte Identität, stolpernder Gang«

Kinder und Kindeskinder von KZ-Wächtern oder Nazi-Schreibtischtätern tun sich oft schwerer mit der Bewältigung der Vergangenheit als die Täter selbst. Der Wiener Autor Peter Sichrovsky, 39, Sohn zurückgekehrter jüdischer Emigranten, hat Nachkommen von Nazis über ihr Leben, ihre Gedanken und Gefühle befragt. Kaum einer der Befragten hatte eine übliche Elternbeziehung. Die Lebenslüge der Hitler-Generation wirkt fort.
aus DER SPIEGEL 6/1987
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