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GIs in Polen

aus DER SPIEGEL 33/1981

Hubschrauber der US-Streitkräfte und der Bundeswehr nehmen in dieser Woche Kurs auf Polen. Sie beteiligen sich vom 14. bis 23. August -- neben Briten, Franzosen, Sowjets und Polen -an den vierten Hubschrauber-Weltmeisterschaften in Piotrkow-Trybunalski, 75 Kilometer südöstlich von Lodz. Die Luftwaffe wird durch vier Besatzungen mit Bell-UH-1-D-Helicoptern vertreten sein, das Heer fliegt mit je zwei Bo-105 und »Alouette«. Delegationsleiter ist freilich ein Zivilist: Otto Rietdorf, Referent für Hubschrauber im Deutschen Aeroclub. Für den Flug nach Polen sind, je nach Großwetterlage, zwei Routen vorgesehen: Entweder über Österreich und die CSSR oder über Dänemark, Schweden und die Ostsee. Die Bundeswehr hatte 1978 zum erstenmal im Ostblock an Hubschrauber-Weltmeisterschaften teilgenommen. In Witebsk (Sowjet-Union) belegte sie damals nach der UdSSR und den USA den dritten Platz in der Mannschaftswertung. Die Hauptleute Karl Zimmermann und Wolfgang Kollmann von der Heeresflieger-Versuchsstaffel kamen S.17 auf Bo-105 in der Disziplin »Flugmanöver freier Stil« sogar zu Weltmeister-Ehren.

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