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Glückwunsch mit Hologramm

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aus DER SPIEGEL 11/1984

Ein Verfahren, dreidimensionale Hologrammbilder in großer Auflage herzustellen, haben amerikanische Banknotendrucker jetzt perfektioniert. Auf dem Titelblatt seiner März-Ausgabe trägt das Naturkunde-Magazin »National Geographic« - in einer Auflage von nahezu elf Millionen Exemplaren - die 3-D-Aufnahme eines Adlers, der auch noch in allen Regenbogenfarben schillert. Eine Miniatur des Wappentieres wurde dazu mit Hilfe von Laserlicht photographiert. Von dem so entstehenden Urfilm wurde in verschiedenen Produktionsstufen (unter Einsatz sogenannter Schlitzblenden) die Druckvorlage für das Adler-Hologramm gefertigt. Druckträger ist eine Alufolie, die nachträglich auf den Heftumschlag geklebt wurde. Das in dieser Form erstmals angewandte Verfahren soll vielfältig nutzbar sein: Kreditkarten-Unternehmen wie Visa oder Mastercard haben damit begonnen, ihre Karten mit Firmenhologramm zu versehen, um das Plastikgeld fälschungssicherer zu machen. Und im kommenden Monat will die amerikanische Firma Hallmark erstmals mit Hologramm versehene Glückwunschkarten herausbringen. Unter den ersten Motiven: eine Schmuckschatulle, aus der (scheinbar dreidimensional) Juwelen quellen.

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