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Hausmitteilung Google Glass / SPIEGEL JOB

aus DER SPIEGEL 18/2014
Starner, Schmundt in Atlanta

Starner, Schmundt in Atlanta

Foto: ROBIN RAYNE NELSON

Google Glass, die Datenbrille, gilt als Karikatur von Machbarkeitsphantasien, ihre Nutzer werden teils als »Glassholes« beschimpft. Erfunden hat das Gerät Thad Starner, ein Professor, der seit 20 Jahren eine Kamera und einen Bildschirm auf der Stirn trägt. Sein Ziel war einst, zum Cyborg zu mutieren, zu einem Mischwesen aus Mensch und Maschine. Umso erstaunter war SPIEGEL-Redakteur Hilmar Schmundt, als er ihn in seinem Labor in Atlanta traf: Der Professor sprach nicht etwa über Supermänner des Digitalzeitalters, sondern über Behinderte. Er zeigte Programme, die Gehörlosen das Leben erleichtern sollen, und führte ein Beispiel vor - er setzte Schmundt eine Google Glass auf und sagte auf Deutsch: »Wie geht's?« Schon erschien auf der Datenbrille ein Text für Schwerhörige, phonetisch fast korrekt: »Wee Gates« (zum Artikel ).

Am Dienstag erscheint die zweite Ausgabe von SPIEGEL JOB, dem jüngsten Ableger der SPIEGEL-Familie, ein Heft für Berufseinsteiger und junge Berufstätige, aber auch für Studenten auf dem Sprung in den ersten Job. SPIEGEL JOB erklärt, was Arbeitgeber von Bewerbern verlangen dürfen, wann Arbeit krank macht und was man von einer Prostituierten übers Feilschen lernen kann. Die Titelgeschichte sucht nach Antworten auf eine Frage, die alle umtreibt: Arbeit ist das halbe Leben - und was ist mit dem Rest?

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