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Gunther Sachs

aus DER SPIEGEL 19/1961

Gunther Sachs, 28, Schweinfurter Fabrikantensproß, wehrte sich mit einem Leserbrief in der Offenburger »Bunten Illustrierten« gegen den Industriellen und Sportsmann Fritz von Opel, 61, der sich seinerseits in einem Leserbrief dagegen verwahrt hatte, daß Gunther Sachs bei süßem Leben in Saint-Tropez und St. Moritz den Namen Sachs von Opel benutzt (SPIEGEL 14/1961). Opel hatte geschrieben, er selbst und sein Vetter Georg hätten wegen Mißbrauchs ihres Namens Klage erhoben. Schon der verstorbene Vater des »Playboys« Gunther Sachs sei seinerzeit von seinem Sohn deutlich abgerückt, habe sich geweigert, ihn in die Firma aufzunehmen, und ihm auf 30 Jahre jegliche Verfügung über das väterliche Vermögen entzogen. Nun konterte Leserbriefschreiber Sachs: »Nach den Behauptungen meines Onkels Fritz von Opel, dem Bruder meiner Mutter möchte ich Ihnen mitteilen, daß ich meinen Anwalt beauftragt habe, beim St. Moritzer Gericht Klage gegen Fritz von Opel zu erheben. Ich werde weiterhin darum besorgt sein, das Urteil, wie immer es auch ausfalle, von deutschen Zeitungen veröffentlichen zu lassen. Ich bedaure aufrichtig, Familienzwistigkeiten ausgerechnet in der Presse auszutragen.«

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