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Harald Krämer

aus DER SPIEGEL 7/1986

Harald Krämer, 21, Stürmer beim Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt, machte die Umweltverschmutzung für seine fehlende Treffsicherheit beim Gastspiel gegen den SV Waldhof (0:0) in Ludwigshafen verantwortlich. Die ruppige Abwehr der Waldhöfer sei nichts gewesen »gegen die schlechte Luft von Ludwigshafen«. Im Stadion, in der Nähe des Chemiegiganten BASF, »stank es so bestialisch, als wollten die uns betäuben«. Deshalb, so Krämer, schoß er nicht nur am Tor vorbei, sondern litt er auch echte Pein: »Die Leute dachten, ich mach' Theater, weil ich mich so oft am Boden wälzte. Aber ich hatte Magenkrämpfe.« Der Fußballer erstaunte Fans und Freunde: Er wohnt im Schatten des Frankfurter Chemie-Riesen Hoechst.

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