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Briefe

HASSFURTER GROTESKE
aus DER SPIEGEL 31/1960

HASSFURTER GROTESKE

Wenn ein Schreiberling die Fronleichnamsprozession einen »obligatorischen Aufzug« und die Flurprozessionen Bittgänge zugunsten der Land- und Feldwirtschaft nennt, wie es in dem Artikel »Schwanzars Fehltritt« geschieht, so kann von diesem nichts anderes als ein gehässiger, gemeiner und niederträchtiger Angriff gegen die katholische Kirche erwartet werden... Ausdrücke wie Don Camillo oder Nörgelbach, die unseren Hochwürden Herrn Dekan und Stadtpfarrer lächerlich machen sollen, kennzeichnen das Niveau des Schreibers und somit auch das des SPIEGEL. Ihr unsachlicher und zum Teil grotesk anmutender Artikel mag viele Haßfurter Katholiken veranlaßt haben, von einer Zuschrift Abstand zu nehmen. Im Wissen darum soll Ihnen diese Stellungnahme zugehen und zugleich versichern, daß Schweigen in diesem Falle keineswegs Einverständnis oder gar Anerkennung bedeutet.

Haßfurt (Bayern)

GERTRUD OPPELT

Bund der

Deutschen Katholischen Jugend

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