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Hausmitteilung HAUSMITTEILUNG 9. Februar 1998 Olympiade

aus DER SPIEGEL 7/1998

Der Weg zu den Olympischen Winterspielen im japanischen Nagano führte die SPIEGEL-Redakteure Matthias Geyer und Udo Ludwig zunächst einmal nach Texas - zum SPIEGEL-Gespräch mit der zweimaligen Olympiasiegerin Katarina Witt, die während einer Tournee in Dallas gastierte (Seite 126). Die Eiskünstlerin, einst »das schönste Gesicht des Sozialismus«, wird nun lediglich zusehen - neidlos, wie sie sagt, denn »aus bestimmten Sachen wächst man einfach raus«. Das schöne Gesicht kommt diesmal mit Franziska Schenk, der Eisschnelläuferin aus Erfurt, die ständig von den Fotografen umlagert ist - eine »geniale Verschmelzung aus Erfolg, Charme und Kalkül«, wie Redakteur Ludwig findet (Seite 132). Kollege Geyer beschreibt einen Erfolgsmenschen männlichen Geschlechts, den Skirenner Hermann Maier. Der Österreicher holte in den vorolympischen Wettbewerben reihenweise erste Plätze, und fesch ist er auch noch (Seite 130).

Guter Sport bleibt zu wünschen, denn die gastgebenden Bürger rundumher hat das olympische Feuer noch nicht erreicht. An der tristen Stimmung der Stadt Nagano, die Japan-Korrespondent Wieland Wagner schon letztes Jahr im SPIEGEL beschrieb, hat sich vorerst nichts geändert. Die Wirtschaftskrise, glaubt Wagner, der nun die Sportredakteure unterstützt, geht den Leuten weit mehr ans Herz als die schöne Franziska.

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