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Hausmitteilung Hausmitteilung Adenauer

aus DER SPIEGEL 42/1993

Die Adenauer-Stiftung in Rhöndorf und der SPIEGEL in Hamburg sind nicht gerade artverwandte Institutionen. Wenn sie miteinander zu tun bekommen, muß der Anlaß schon so historisch sein wie derzeit: Bis zum 30. November erinnert eine Sonderausstellung des Adenauer-Museums in Rhöndorf daran, wie der SPIEGEL vor 30 Jahren den ersten Kanzler der Bundesrepublik verabschiedete - durch einen Titel (41/1963) mit Adenauer-Würdigungen von 43 Zeitzeugen, unter ihnen Dwight D. Eisenhower, Richard Nixon, Friedrich Sieburg, Günter Graß und Rudolf Augstein. Die Ausstellung zeigt die Originale der Schreiben, die der SPIEGEL dem Kanzler a. D. überreichte, sowie eine Broschüre (siehe Foto) mit den nachgedruckten Beiträgen von 1963.

Verwunderlich ist das alles schon. Schließlich stammte von Adenauer der Ausspruch: »Das Schmutzblatt lese ich überhaupt nicht, das macht sich ja von selbst kaputt.« 1993 schreibt die Adenauer-Stiftung im Vorwort zu ihrer Broschüre: »30 Jahre nach ihrem Entstehen sind die Erinnerungen von Zeitgenossen Adenauers selbst ein Stück Zeitgeschichte geworden. Es lohnt sich, sie noch einmal zu lesen.«

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