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Hausmitteilung Hausmitteilung Boeing

aus DER SPIEGEL 37/1989

SPIEGEL-Redakteur Werner Meyer-Larsen flog von New York nach Seattle, Kollege Stephan Burgdorff kam aus Hamburg zum Gespräch mit dem Boeing-Vorstand Dean Thornton. Gesprächsthemen waren die jüngste Pannen- und Unfall-Serie mit Boeing-Maschinen, Qualitätsmängel im Flugzeugbau überhaupt und der verschärfte Wettbewerb unter den großen Flugzeugherstellern.

Fluggast Burgdorff hatte über drei Stunden Verspätung. Beim Zwischenstopp in Kopenhagen war die Aircondition ausgefallen. Sie wurde repariert und fiel - »Believe it or not«, tönte es aus dem Cockpit - kurz vor dem Start ein zweites Mal aus. Meyer-Larsen ereilte es auf dem Rückflug nach New York: Der Pilot mußte ein defektes Triebwerk abschalten, die Maschine zurück nach Seattle; sie kam kurz vor dem Pisten-Ende zum Stehen, Feuerwehr war alarmiert.

»Die Zahlen belegen«, sagte Thornton im SPIEGEL-Gespräch, »daß der Düsenflug so sicher ist wie nie zuvor« (Seite 126). Die Jets übrigens, die Burgdorff und Meyer-Larsen beförderten, waren Produkte der Boeing-Konkurrenten Lockheed und McDonnell Douglas.

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