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Hausmitteilung Hausmitteilung Brandt

aus DER SPIEGEL 42/1992

»In Willy Brandts Lebenslauf liegt Stoff für eine Legende«, sagte Heinrich Böll, »Stoff für ein Märchen.« Zur Aufhellung der Legende um den ersten sozialdemokratischen deutschen Kanzler seit dem Sturz des Sozialdemokraten Hermann Müller 1930 führte der SPIEGEL mit Brandt 59 Gespräche und Interviews - mehr als mit jedem anderen Politiker - und widmete ihm 31 Titelgeschichten. Die 32. trat an die Stelle des an sich für dieses Heft vorgesehenen Titels über Gewalt an deutschen Schulen (Seite 36), den die SPIEGEL-Redakteurinnen Karen Andresen und Ariane Barth recherchiert haben und der bereits in Teilen im Druck war, als in der Nacht zum vorigen Freitag die Nachricht vom Tode Brandts bekannt wurde. Über Willy Brandt schreiben in diesem Heft Rudolf Augstein, Erhard Eppler und Jürgen Leinemann (Seite 16). Brandts Vermächtnis könnte ein Brandt-Wort sein, das aktueller ist denn je: »Unser Volk hat einen Anspruch auf weniger Phrasen und mehr Wahrhaftigkeit.«

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