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Hausmitteilung Hausmitteilung Wahl

aus DER SPIEGEL 31/1994

»Helmut Kohl ist zum wandelnden Zentrum eines Macht- und Einflußsystems von ungeahnter Reichweite geworden« - Quintessenz der Titelgeschichte in diesem Heft, mit der die Bonner Redaktion die Berichterstattung zur Bundestagswahl 1994 eröffnet (Seite 30). Drei der zwölf SPIEGEL-Leute in Bonn - Dirk Koch, Paul Lersch, Klaus Wirtgen - kennen die Hauptstadtszene schon aus der Zeit vor jenem 2. Dezember 1976, da der CDU-Chef Kohl aus Mainz in Bonn anlandete. Drei weitere SPIEGEL-Bonner - Manfred Ertel, Ursula Kosser, Elisabeth Niejahr - sehen den vermutlich am längsten regierenden deutschen Kanzler vergleichsweise unvorbelastet: Sie sind erst in den neunziger Jahren nach Bonn gekommen. Was die Ressorts und Korrespondenten des SPIEGEL bis zum 16. Oktober planen, läuft auf eine Zustandsbeschreibung der Bundesrepublik im Wahljahr hinaus. Unter anderem werden sie die Lösungsvorschläge der Parteien für so wichtige Probleme wie Arbeit, Ökologie, Innere Sicherheit und Vereinigung analysieren, das heißt auch: auf ihre Glaubwürdigkeit prüfen. Hinzu kommen Porträts der Kontrahenten Kohl und Scharping sowie Berichte über die Stimmung im teils roten Osten und im schwarzen Bayern - jeder Artikel gekennzeichnet durch ein gemeinsames Signet: den Bundesadler-Kopf mit Stimmzettel im Schnabel.

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